Reden anlässlich der Gedenkveranstaltung am Gleis 17

Begrüßungsrede von Dr. Hans-Christian Jasch, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum (2015), Direktor der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz

Grußwort von Frank Henkel, Bürgermeister und Senator für Inneres und Sport des Landes Berlin

Grußwort von Mark Dainow, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland

Gedenkrede von Leon »Henry« Schwarzbaum (*1921), überlebte die Konzentrationslager Auschwitz, Buchenwald und Sachsenhausen sowie den Todesmarsch im April 1945

Rede eines Schülers des Hermann-Ehlers-Gymnasium Berlin-Steglitz zur Biografie von Heinz Alfred Lissner, der 1944 nach Ausschwitz Deportiert wurde

Rede eines Schülers des Hermann-Ehlers-Gymnasium Berlin-Steglitz zur Biografie von Kurt Gottschalk

Lachen in der Not

„Zehn kleine Meckerlein, die saßen einst beim Wein;

Der eine machte Goebbels nach,

da waren es nur noch neun“

Inge Deutschkron über Humor unter Lebensgefahr. „Lachen in der Not“, vorgetragen am 29. November 2011 im Löbbecke Bankhaus, kann hier abzurufen werden.

Beginn der Deportationen von Juden aus Berlin

Am 18. Oktober 1941, vor 70 Jahren, verließ der erste Berliner »Osttransport« mit 1.089 jüdischen Kindern, Frauen und Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Ghetto Litzmannstadt. Am 16. Oktober hatte die Gestapo mit Einweisungen in das Sammellager Levetzowstraße, im Gebäude der Synagoge, begonnen.

Die Jüdische Gemeinde zu Berlin und der Berliner Senat haben am 18. Oktober 2011 mit einer gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung am Denkmal „Gleis 17“ (S-Bahnhof Grunewald) an den Beginn der der nationalsozialistischen Deportation von Juden aus Berlin erinnert.

Inge Deutschkron (*1922), Autorin und Journalistin aus Berlin hielt dazu eine Gedenkrede die hier abgerufen werden kann.

Ich trug den gelben Stern

Ein Dokument über Entrechtung, Verfolgung, Deportation und Tod, über Illegalität und Identitätsverlust und zugleich stiller menschlicher Hilfsbereitschaft.

Viele Angehörige der älteren Generation erinnern sich noch daran, wie die Nazis ihre Kindheit mißbrauchten, ohna daß sie dies damals erfassen konnten. Wie aber erlitten die Söhne und Töchter jüdischer Eltern diese Zeit? Inge Deutschkron, in Berlin aufgewachsen, mußte erfahren, was es heißt, ein jüdisches Kind zu sein.

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Mein Leben nach dem Überleben

Anschließend an ihren bekannten autobiographischen Bericht über die Jahre der Verfolgung erzählt Inge Deutschkron von ihrem Leben nach dem Ende des Krieges bis zum Beginn der neunziger Jahre.

Sie schildert die mühsamen Anfänge in der unmittelbaren Nachkriegszeit, ihre Tätigkeit als Sekretärin in der Zentralverwaltung für Volksbildung in (Ost-)Berlin, ihre schwierigen Jahre in England, wo sie Sekretärin des Generalsekretärs der sozialistischen Internationale tätig war. 1955 kehrte sie nach Deutschland zurück und wurde 1958 Deutschlandkorrespondentin für die israelische Tageszeitung ›Maariv‹ in Bonn.

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