Die Inge Deutschkron Stiftung und das MEINE BÜHNE Kinder & Jugendtheater

MEINE BÜHNE   Kinder & Jugendtheater arbeitet  seit 24 Jahren,  teilweise mit bis zu 180 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsene, zurzeit sind es etwa 100.

Träger ist der Kinder & JugendTheater MURKELBÜHNE e.V.

Die Inge Deutschkron Stiftung fördert ein Projekt  des  Kinder & Jugendtheaters, den Projektkurs 14+ „JugendTheaterEsemble“, das sich mit den Themen „3. Reich“, Verfolgung und Holocaust“ und der „Erinnerungskultur“ befasst. Unter dem Arbeitstitel „Man muss auch mal vergessen können“ entsteht eine Performance , deren Ausgangspunkt das Buch „Ich trug den gelben Stern“ von Inge Deutschkron ist.  Den Satz „Man muss auch mal vergessen können“  hat Inge Deutschkron sehr oft gehört, als sie in Nachkriegsdeutschland als Journalistin tätig war und begann, sich für eine Auseinandersetzung mit der jüngsten Geschichte einzusetzen.

Neben dem Buch von Inge Deutschkron haben sich die beteiligten Jugendlichen aber auch mit vielen anderen Texten  z.B. von Paul  Celan, Bertholt Brecht, Heiner Müller, Richard von Weizsäcker, Roman Herzog, Martin Luther, Adolf Hitler, Hermann Göring, Björn Höcke, Peter Sloterdijk , Martin Walser  u.v.a.m. auseinandergesetzt.

Die Jugendlichen werden szenisch  viele Ebenen nebeneinander-  und aufeinanderlegen. Sie werden chorisch und choreographisch arbeiten und Szenen miteinander verbinden, und  so aus dem historischen Kontext klare Zeichen in die Gegenwart setzen.

 

 

Mitwirkende:

Daniel Dantsiger, Mia Friedmann, Nina Harnisch, Emma Heberle, Malte Heusinger, Jakob Noack,

Kolja Richter, Lotte Schäfer, Tanaue Schmidt de Oliveira, Felix Strümpel, Lola Siebert

 

Künstlerische und Organisatorische Leitung:

Ramona Kubusch und Matthias Kubusch

 

Choreographische Leitung:

Conny Buber

Reden anlässlich der Gedenkveranstaltung am Gleis 17

Begrüßungsrede von Dr. Hans-Christian Jasch, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum (2015), Direktor der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz

Grußwort von Frank Henkel, Bürgermeister und Senator für Inneres und Sport des Landes Berlin

Grußwort von Mark Dainow, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland

Gedenkrede von Leon »Henry« Schwarzbaum (*1921), überlebte die Konzentrationslager Auschwitz, Buchenwald und Sachsenhausen sowie den Todesmarsch im April 1945

Rede eines Schülers des Hermann-Ehlers-Gymnasium Berlin-Steglitz zur Biografie von Heinz Alfred Lissner, der 1944 nach Ausschwitz Deportiert wurde

Rede eines Schülers des Hermann-Ehlers-Gymnasium Berlin-Steglitz zur Biografie von Kurt Gottschalk

Das schwierige Verhältnis zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland – zwei Staatsmänner versuchen eine Lösung

Am 01. Juni sprach Inge Deutschkron in der Schwarzkopf-Stiftung über die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel nach 1945. Ihren Vortrag können Sie hier abrufen.

Leben ohne Liebe – die Zeit danach

Am 08. Februar 2015 hielt Inge Deutschkron im Rahmen der Thementage ‘Leben mit Auschwitz – danach’ einen Vortrag im Schauspiel Frankfurt in Frankfurt am Main. Sie können die Rede hier abrufen. Claudia Schülke berichtete in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über den Vortrag und überschrieb ihren Artikel mit dem Titel ‘Säule der Demokratie‘.

Zerrissenes Leben

Im Bundestag sprach Inge Deutschkron beim Gedenken an die Opfer des NS-Regimes – 80 Jahre nach der Machtübernahme Adolf Hitlers. Die Rede von Inge Deutschkron finden Sie unter folgendem Link: Inge Deutschkron – Zerrissenes Leben

 

Lachen in der Not

“Zehn kleine Meckerlein, die saßen einst beim Wein;

Der eine machte Goebbels nach,

da waren es nur noch neun”

Inge Deutschkron über Humor unter Lebensgefahr. “Lachen in der Not”, vorgetragen am 29. November 2011 im Löbbecke Bankhaus, kann hier abzurufen werden.

Beginn der Deportationen von Juden aus Berlin

Am 18. Oktober 1941, vor 70 Jahren, verließ der erste Berliner »Osttransport« mit 1.089 jüdischen Kindern, Frauen und Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Ghetto Litzmannstadt. Am 16. Oktober hatte die Gestapo mit Einweisungen in das Sammellager Levetzowstraße, im Gebäude der Synagoge, begonnen.

Die Jüdische Gemeinde zu Berlin und der Berliner Senat haben am 18. Oktober 2011 mit einer gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung am Denkmal „Gleis 17“ (S-Bahnhof Grunewald) an den Beginn der der nationalsozialistischen Deportation von Juden aus Berlin erinnert.

Inge Deutschkron (*1922), Autorin und Journalistin aus Berlin hielt dazu eine Gedenkrede die hier abgerufen werden kann.

Ich trug den gelben Stern

Ein Dokument über Entrechtung, Verfolgung, Deportation und Tod, über Illegalität und Identitätsverlust und zugleich stiller menschlicher Hilfsbereitschaft.

Viele Angehörige der älteren Generation erinnern sich noch daran, wie die Nazis ihre Kindheit mißbrauchten, ohna daß sie dies damals erfassen konnten. Wie aber erlitten die Söhne und Töchter jüdischer Eltern diese Zeit? Inge Deutschkron, in Berlin aufgewachsen, mußte erfahren, was es heißt, ein jüdisches Kind zu sein.

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Mein Leben nach dem Überleben

Anschließend an ihren bekannten autobiographischen Bericht über die Jahre der Verfolgung erzählt Inge Deutschkron von ihrem Leben nach dem Ende des Krieges bis zum Beginn der neunziger Jahre.

Sie schildert die mühsamen Anfänge in der unmittelbaren Nachkriegszeit, ihre Tätigkeit als Sekretärin in der Zentralverwaltung für Volksbildung in (Ost-)Berlin, ihre schwierigen Jahre in England, wo sie Sekretärin des Generalsekretärs der sozialistischen Internationale tätig war. 1955 kehrte sie nach Deutschland zurück und wurde 1958 Deutschlandkorrespondentin für die israelische Tageszeitung ›Maariv‹ in Bonn. (weiterlesen…)