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Einen Hauptschwerpunkt des von Inge Deutschkron initiierten Förderverein “Blindes Vertrauen e.V.”, dessen Vorstandsvorsitzende sie seit der Gründung im Jahr 2000  gewesen ist, bildet die Unterstützung der Ausstellung in dem Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt, die das Andenken an Otto Weidt wach hält,  sowie die Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte “Stille Helden”, die für Inge Deutschkron immer ein besonderes Anliegen gewesen ist. Inge Deutschkron ist  in der Mitgliederversammlung  vom  14. Juli 2016 – in ihrem 94. Lebensjahr – vom Vorsitz des Fördervereins “Blindes Vertrauen e.V.”  zurückgetreten und hat  der Mitgliederversammlung vorgeschlagen,  André Schmitz-Schwarzkopf als ihren Nachfolger zu wählen.  Die Mitglieder sind diesem Vorschlag gefolgt und haben gleichzeitig  Inge Deutschkron  zur Ehrenvorsitzenden des Fördervereins gewählt.

Förderverein „Blindes Vertrauen e.V.“

Am 28.  März 2000 gründete Inge Deutschkron gemeinsam mit Cornelia Koslowski,  Elisabeth Stanitzki, Ludwig Sichelstiel, Kai Gruzdz und Ariane Kwasigroch den  Förderverein „Blindes Vertrauen e.V.“ , Untertitel: Verein zur Förderung der Ausstellung „Blindes Vertrauen“ in der ehemaligen Blindenwerkstatt Otto Weidt. Der Sitz des Vereins ist Rosenthaler Straße 39, 10178 Berlin.

Einen Hauptschwerpunkt des  Förderverein „Blindes Vertrauen e.V.“ bildet die Unterstützung der Arbeit des Ausstellungsprojektes „Blindes Vertrauen – Versteckt am Hackeschen Markt 1941 – 1943“ in der ehemaligen Blindenwerkstatt Otto Weidt in der Rosenthaler Straße 39 in Berlin-Mitte.

Ein weiteres Ziel des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung und Kultur. Der Satzungszweck soll insbesondere durch die Erforschung und die Bewahrung von authentischen Orten der Judenverfolgung während der NS-Diktatur und sogenannter „Stiller Helden“ in Berlin-Mitte sowie die pädagogische Vermittlung der historischen und sozial-historischen Aspekte besonders an jungen Menschen verwirklicht werden.

Dazu zählt unter anderem:

  • Organisation von bzw. Unterstützung bei Veranstaltungen des Projektes „Blindes Vertrauen“,
  • Fachliche, ideelle und materielle Unterstützung bei der Projektarbeit,
  • Trägerschaft von Projekten im Rahmen der Ausstellung „Blindes Vertrauen“,insbesondere mit Jugendgruppen.

Die Förderung soll insbesondere geschehen:

  • durch Ansammlung von  Geldmitteln,
    • zum Unterhalt der Ausstellung
    • zum Erwerb von Ausstellungsgegenständen sowie ihrer Präsentation und Vermittlung
    • zur Abdeckung von Kosten für Sonderveranstaltungen und Veröffentlichungen,
  • durch Sachspenden zum Erhalt und Ausbau der Ausstellung und der edukativen Arbeit
  • durch Öffentlichkeitsarbeit zugunsten der Ausstellung „Blindes Vertrauen“

Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt

Das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt erzählt die Geschichte der Blindenwerkstatt Otto Weidt. Hier beschäftigte der Kleinfabrikant Otto Weidt während des Zweiten Weltkrieges hauptsächlich blinde und gehörlose Juden. Sie stellten Besen und Bürsten her. Verschiedene Lebensgeschichten berichten von Otto Weidts Bemühungen, seine jüdischen Arbeiterinnen und Arbeiter vor Verfolgung und Deportation zu schützen. Als die Bedrohung immer größer wurde, suchte er für einige von ihnen Verstecke. Eines davon befand sich in den Räumen des heutigen Museums.

Weitere Informationen unter www.museum-blindenwerkstatt.de

Schwarzkopf Stiftung Junges Europa

Die überparteiliche Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa wurde 1971 in Hamburg gegründet. Stiftungszweck ist die Förderung der Entwicklung junger Menschen zu politisch bewussten und verantwortungsbereiten Persönlichkeiten mit dem Ziel der Stärkung des europäischen Gedankens und der gesamteuropäischen Völkerverständigung.

Der Schwarzkopf-Stiftung ist es ein Anliegen, einen Raum für den Dialog von jungen Menschen zwischen 16 und 28 Jahren mit Persönlichkeiten des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens schaffen. Sie vermittelt jungen Menschen Informationen über Abläufe und Entscheidungen in Europa und macht diese erleb- und erfahrbar. Sie diskutiert  zu den Themen, die europapolitisch relevant und wichtig für junge Menschen sind und bieten Jugendlichen Möglichkeiten zum Engagement.

Mit diesen Zielen führt die Schwarzkopf-Stiftung Vortragsveranstaltungen, Seminare, Debatten, Botschaftsbesuche, Ausstellungsbesuche, Hintergrundgespräche sowie EU-Crash-Kurse durch. Im direkten Austausch mit BotschafterInnen, BundesministerInnen, JournalistInnen, EuroparlamentarierInnen, EU-KommissarInnen, MinisterpräsidentInnen, WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen erhalten Jugendliche die Möglichkeit, Politik hautnah zu erleben und an ihr teilzuhaben.

Zudem vergibt die Schwarzkopf-Stiftung  Reisestipendien und jährlich die Preise „Junger Europäer des Jahres“ und den „Schwarzkopf-Europa-Preis“.

Seit dem Jahre 2004 ist das European Youth Parliament ein Projekt der Schwarzkopf-Stiftung.