9. April 2019

Lesung: Hanny Lewy „Nichts wie raus und durch: Lebens- und Überlebensgeschichte einer jüdischen Berlinerin“

Hanni Lévy liest aus ihrem Buch
„Nichts wie raus und durch! Lebens- und Überlebensgeschichte einer jüdischen Berlinerin“
Moderation: Dr. Beate Kosmala,
am Dienstag, dem 09. April 2019, um 18 Uhr
im Konferenzraum der Schwarzkopf-Stiftung,
Sophienstraße 28-29. 10178 Berlin

Als die Gestapo im Februar 1943 in das „Judenhaus“ in Berlin-Schöneberg eindringt, um die jüdischen Mieter festzunehmen, gelingt der 19-jährigen Hanni Weissenberg in letzter Minute die Flucht. Die verwaiste junge Frau hat miterlebt, wie ihre geliebte Großmutter nach Theresienstadt deportiert wurde. Als Zwangsarbeiterin weiß sie, dass immer mehr Kolleginnen und Kollegen „abgeholt“ werden. Nach ihrer Flucht steht sie buchstäblich auf der Straße, ohne Geld, ohne Lebensmittel und ohne ein vorbereitetes Versteck. Doch sie trifft auf Menschen, die ihr zur Seite stehen, Quartiere für sie finden oder sie bei sich aufnehmen. Mit ihrem Buch setzt Hanni Lévy, eine Protagonistin im Film „Die Unsichtbaren“, ihren „Stillen Helden“ ein Denkmal. Sie erinnert aber auch an Jugendfreunde und Verwandte, die keine Hilfe fanden. Seit Ende 1946 lebt Hanni Lévy in Paris.

Wir freuen uns auf die Lesung und das Gespräch mit Hanni Lévy und laden Sie herzlich zur Teilnahme ein.
Bitte schicken Sie uns Ihre Anmeldung bis zum 5. April, per E-Mail anmeldung@schwarzkopf-stiftung.de
oder per Fax (030/280 95 150).

Eine Veranstaltung der Inge Deutschkron Stiftung in Zusammenarbeit mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Schwarzkopf-Stiftung